Neujahres Grüße von Chöje Lama Palmo für 2026
Es sind nun einige Jahre vergangen, dass ich einen Jahresrückblick und einen Neujahresgruß an Sie verfasste. Ich freue mich, wieder damit anfangen zu können und mit dieser Tradition fortzufahren.
Wie einige von Ihnen wahrscheinlich wissen, habe ich die letzten fünf Jahre auf einer „Atemzug zu Atemzug“-Basis um mein Leben gekämpft, wie so viele andere auch; mit sehr, sehr fortgeschrittenem Krebs. Den Krebs haben wir mittlerweile im Griff, die Folgeerscheinungen der Behandlungen noch nicht ganz. Tief in meinem Herzen weiß ich, dass Guru Vajradhara mich aus dem aktiven Sterbeprozess viele Male in den letzten Jahren herauszog. Nun ist es an mir; und mir aus vollster Seele eine Herzensangelegenheit, wieder geben zu können.
Im letzten Jahr war es mir möglich, in kleinen Arbeitsschritten alles, was auf meinem Schreibtisch während der letzten fünf Jahre liegen geblieben war, abzuarbeiten, mir einen Überblick über diverse Dinge, das Projekt und Anderes zu verschaffen.
Zum Projekt: das Klausurinstitut ist komplett durchgeplant; ich konnte die ausstehenden Schritte eruieren, Probleme orten, das Chaos, das in den letzten fünf Jahren entstand, ordnen, recherchieren, und gute Lösungen ersinnen. Jetzt müssen sie nur noch umgesetzt und natürlich bezahlt werden. Heuer zum Beispiel muss die Fassade aufs Haus und wir haben dafür einen Kostenvoranschlag mit 130.000 € am Tisch von einer lokalen Firma, die sich des großen Projekts annehmen möchte.
Und noch eine Bitte: auch die wirklich großen, laufenden Kredite nicht zu vergessen! Bitte helfen Sie alle mit. Teilen Sie diesen Beitrag in Ihren Netzwerken, in Ihren persönlichen sowie professionellen, machen selbst eine Darbringung und geben Sie vielen Menschen die Möglichkeit, Gutes zu tun, Verdienst anzusammeln, den Dharma zugänglich zu machen und entlasten Sie mich und damit meine Aktivitäten dabei ein wenig, da ich immer noch nicht ganz fit bin. Alles Infos dazu sind ausführlich auf unserer Webseite zu finden.
Der erste Schritt zur Fertigstellung ist die Klausurwohnung; ich freue ich mich, dass sie, nachdem sie für mehr als 10 Jahre meine Bleibe war, renoviert, erneuert und frisch und sauber ist und ab nun für ernsthafte Praktizierende auf Selbstversorgerbasis zur Verfügung stehen wird. Zögern Sie nicht, sich ans Büro zu wenden, wenn Sie diese für Ihre Praxis auf Zeit nützen möchten.
Weiters habe ich alle Statuen für den Hauptschrein sowie andere Schreine im Klausurinstitut gemalt, Mantras eingetippt, alle Vorbereitungen für das Befüllen getroffen und bin derzeit mitten drin, diese zu beenden, was sicher noch ein Monat dauern wird. Fotos wird es auf der Website geben und auch auf unseren Social Media Accounts. Auch der Garten im Stadtinstitut sowie der kleine Teich im Klausurinstitut haben eine Außenstatue bekommen, die die Grünfläche und alle Wesen, die in deren Nähe kommen, segnen werden.
In meiner Planung sind beide Häuser innen, sowie ihre Außenanlagen Zufluchtsorte, Refugien und Schutzräume für alle Wesen und jedes Detail hat eine Bedeutung und soll helfen, unsere Buddha Natur zu entdecken, sie zu nähren und Verwirklichung zu erlangen. Das Stadtinstitut spiegelt diese Vision bereits wieder, da es zu 99% abgeschlossen ist. Das Klausurinstitut wird dieselben Ausstattungen und Funktionalitäten wie das Stadtinstitut und mehr haben, ist aber erst in meinem Geist komplett.
Im neuen Jahr wird ein Programm stattfinden, das ich gerade verfasst habe, die Details dazu werden laufend ergänzt. Also bitte regelmäßig das Programm auf der Webseite anschauen!
Sonst bleibt mir nicht allzu viel zu sagen: Ich bitte alle, die sich, warum auch immer, in den letzten Jahren und vielleicht sogar noch länger, fernhielten, innezuhalten und sich ihrer eigenen Vergänglichkeit bewusst zu werden, um dann ihre Prioritäten neu auszurichten und wieder Kontakt mit uns, den Instituten; Ihrem spirituellen Zuhause zu knüpfen. Es ist nie zu spät, die Praxis wieder aufzunehmen, egal, wie lange Sie sich Anderem zugewandt hatten. Erinnern Sie sich: Unser menschliches Leben ist kostbar und wir sollten jeden Augenblick dazu verwenden, es in den Dienst aller Wesen zu stellen; in Gedanken, Worten und Werken.
Ich wünsche Ihnen allen eine segensreiche Weihnachtszeit und ein schaffensfreudiges, gesundes, zufriedenes Neues Jahr!
Mit Gebeten






