Meditation

Im buddhistischen Kontext ist Meditation das Mittel, unsere störenden Emotionen in ihre Essenz umzuwandeln. Die Arten und Meditationsmethoden sind dabei sehr vielfältig und auch unterschiedlich in den Drei Yanas des Buddhadharma und stammen alle von Buddha selbst.

Ist das Ziel des Hinayana, Befreiung aus dem Leiden für sich selbst zu erlangen, so bauen das Mahayana und Vajrayana auf dem festen Entschluß des Praktizierenden auf, alle Wesen zu ihrer Familie zu machen, gepaart mit dem Versprechen, tatsächlich all diese neuen Familienmitglieder zu letztendlicher Erleuchtung zu führen und solange nicht aufzugeben, bis dieses Ziel erreicht sein wird.

Meditation sind also alle Mittel, dieses Ziel zu erlangen, das Ziel des Hinayana, Nirvana, oder das Ziel des Maha- und Vajrayana, Erleuchtung. Sei es stille Meditation, die in sich unzählige Methoden birgt, sei es Rezitation, Visualisation und Ritual. Alles zielt darauf ab, das Ziel, das wir uns gesteckt haben, tatsächlich zu erreichen.

Die Basis des Mahayana ist Hinayana, die Basis für Vajrayana sind Hinayana und Mahayana zusammen, gepaart mit spezifischen Meditations Methoden. Das bedeutet, dass, selbst, wenn wir uns stark zum Vajrayana hingezogen fühlen, wir zuerst fest im Hinayana, darauf folgend im Mahayana von einem versierten Lehrer verankert werden und dann mit den Methoden des Vajrayana betraut werden.