Karma Kagyu
Karma Kagyu ist eine der vier Traditionslinien der ersten Generation der Marpa Kagyu Tradition des Tibetischen Buddhismus. Es handelt sich dabei um eine Überlieferungslinie der mündlichen Übertragung. Die Linie wurde von Marpa an Milarepa, an Gampopa zum ersten Karmapa weitergereicht.
Düsum Khyenpa, der erste Karmapa, begann mit der Reihe der bewussten Inkarnation, die heute allen Schulen des Tibetischen Buddhismus eigen ist. S. H. Karmapa war somit der erste Tulku Tibets (sich bewusst Wiedergebärender). Von Düsum Khyenpa wurden die Unterweisungen sukzessive bis in die Gegenwart zum Oberhaupt aller Kagyu Traditionen, S. H. dem XVII. Gyalwang Karmapa, Orgyen Thrinley Dodül Dorje, weitergegeben und bis zu ihrer Reife praktiziert. S. H. der XVII. Karmapa lebte, wie die Prophezeiung von Chögyur Lingpa besagt, die alle 21 Inkarnationen des Karmapa in Details beschreibt, genauso wie die Vorhersage vom fünften Karmapa in Tsurphu, Tibet bis Dezember 1999. Tsurphu ist der Stammsitz aller Karmapas, der vergangenen, des gegenwärtigen und der zukünftigen. Im Dezember 1999, zum Wechsel ins neue Millennium, verließ Seine Heiligkeit Tibet mit wenigen Begleitern und erreichte S. H. Dalai Lama in Indien im Jänner 2000. Seitdem erhält er alle Unterweisungen und Transmissionen der Linie von seinen Lehrern.
Es handelt es sich um eine ungebrochene Linie der Übertragungen, die bis heute lebendig geblieben ist und alle, die dazu bereit sind, zur Erleuchtung führen kann.
exzerpiert aus dem Buch "The Himalayas and Beyond"





