First Light 2000

Als ich Ende 1999 in Amerika war und in KTD wohnte, war ich in die Vorbereitungen zu dieser weltweiten Aktion involviert. Wir arbeiteten an der Versendung von all jenen Gebetendie dafür extra geschrieben worden waren. Hier der Hintergrund.

Stellt Euch vor, dass am Morgen des 1. Jänner 2000 Buddhisten von der ganzen Welt aufwachen und sich zusammensetzen, um gemeinsam ihre Praxis und Gebete zum Nutzen aller Wesen im gesamten Raum im neuen Millennium widmen. Diese Gebete werden beim ersten Licht der Internationalen Datumslinie beginnen und der Sonne, wie sie den Planeten an diesem neuen Tag erhellt, auf ihrer Route folgen. Die ersten Klöster, Zentren und Praktizierenden werden ihre Gebete von Neu Seeland und Sibirien aus verrichten. Mit dem Weiterziehen der Sonne nach Westen werden Praktizierende in Australien, Japan und China mit ihren Gebeten einstimmen. Stunden später kommen dann Tibet, Indien, Bhutan und Nepal dazu, usw. bis nach Europa, Afrika, Südamerika und dann Nordamerika, wo Lamas und Praktizierende in Karma Triyana Dharmachakra ihre Gebete, die mit dem Gewährens von Siddhi und der Widmung des Verdienst der fünf Tage anhaltenden Maha Sukavati Praxis gipfeln wird. Zentren und Praktizierende in Hawai, der Grenze zur Internationalen Datumsgrenze, werden die letzten Gebete und ihre Widmung des Verdienst zum Nutzen aller Wesen darbringen und damit die 24 Stunden des Gebets ausschließlich zum Besten für alle im kommenden Jahrtausend beschließen. 

Damit es nicht nur bei diesem Was-Wäre-Wenn-Gedanken bleibt, und tatsächlich alle Gläubigen zumindest an diesem einen Tag zum Nutzen aller fühlenden Wesen an einem Strang ziehen, stellen natürlich auch wir unsere Gebete in den Dienst dieser Sache.